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Ökologische Verantwortung

Wir legen seit jeher besonders großen Wert auf ökologische Nachhaltigkeit („E“ wie Environmental aus ESG). Mit zahlreichen Projekten und Initiativen ist Faber-Castell in diesem Bereich aktiv: von der nachhaltigen Forstwirtschaft über erneuerbare Energien bis hin zur Ressourcenschonung.

der Waldfläche bestehen aus Kiefernbäumen (Baumart Pinus caribaea).

Nachhaltige Forstwirtschaft 

Seit den 1980er-Jahren erfüllen die von uns bewirtschafteten Wälder in Prata, im Südosten Brasiliens, eine Vielzahl von Aufgaben. Sie sind nicht nur wichtig für die Rohstoffversorgung, sondern bieten auch Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Gleichzeitig nehmen die Bäume über die Fotosynthese CO2 aus der Atmosphäre auf und wandeln es in Biomasse und Sauerstoff um. Wir sind uns der Bedeutung dieses einzigartigen Waldprojektes bewusst und setzen uns für dessen Schutz ein.

 

Wichtige natürliche Ressource 

Holz ist der Rohstoff für unsere Blei- und Buntstifte und somit von entscheidender Bedeutung. Auf einer Fläche von 8.200 Hektar, was einer Größe von 11.000 Fußballfeldern entspricht, bewirtschaften wir 4,5 Millionen Kiefernbäume und decken somit den Großteil unseres Holzbedarfs. Jährlich pflanzen wir 300.000 neue Setzlinge, um eine konstante Wiederaufforstung sicherzustellen.
 
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FSC®- und PEFC-Zertifizierung  

Unsere bewirtschafteten Wälder sind vollständig nach den Standards des Forest Stewardship Council (FSC®) zertifiziert. Das gesamte Holz, das in der weltweiten Faber-Castell Produktion holzgefasster Stifte verwendet wird, ist entweder FSC®- oder PEFC-zertifiziert.

Reservoir für Artenvielfalt

1/4 der bewirtschafteten Wälder in Brasilien ist naturbelassen und hat sich zu einem Biotop für heimische Tier und Pflanzenarten entwickelt. Unter anderem finden dort der Ameisenbär, der Ara, der Mähnenwolf, das Stachelschwein und der Weißohr-Faulvogel ein Zuhause.

Unsere Umwelt- und Biodiversitätsprojekte

Bereits seit vielen Jahren haben wir in unseren bewirtschafteten Wäldern verschiedene Programme für den Umweltschutz und die Artenvielfalt:

"Animalis" und "Arboris"

Diese beiden langfristigen Projekte dienen dazu, die einheimische Fauna und Flora zu erhalten und zu etablieren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler überwachen die Artenvielfalt und ihre Verbreitung. Seit Beginn der Initiativen ist eine stetige Zunahme der Biodiversität zu verzeichnen.

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Waldbrandprävention

Eine ausgefeilte Strategie bildet eine Schutzmaßnahme gegen die Entstehung von Waldbränden in den von Faber-Castell bewirtschafteten Forsten. Diese wird durch modernste Technik vor Ort, geschulte Mitarbeitende der eigenen Werksfeuerwehr, Feuerschleusen und Überwachungstürme, aber vor allem auch durch die Aufklärung und Zusammenarbeit mit der angrenzenden Bevölkerung schon seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzt. 

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"Aqua"

Dieses Programm überwacht die Wasserqualität und Wasserstände, um Verunreinigungen und Dürreperioden frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

 

"Soils"

Diese Initiative zielt darauf ab, der Bodenerosion entgegenzuwirken – unter anderem durch regelmäßige Analyse und Kartierung des Waldbodens zur Überwachung und Ergreifung von Gegenmaßnahmen.

 

Kunststoffalternativen und Recycling

Kunststoff verursacht weltweit enorme Umweltprobleme. Deshalb arbeiten wir daran, den Einsatz konventioneller Kunststoffe kontinuierlich zu reduzieren und stattdessen umweltfreundlichere Materialien für unsere Produkte und Verpackungen zu verwenden.

 

Wir setzen verstärkt auf alternative – insbesondere recycelte oder biobasierte – Kunststoffe in der Fertigung unserer Stifte. Statt Einwegproduktverpackungen aus Neukunststoff verwenden wir zunehmend Karton oder andere alternative Materialien. Zudem sind viele Produkte nachfüllbar, um ihre Lebensdauer zu verlängern.

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Unsere Projekte zum Thema Kunststoff

Stifte aus Rezyklat in Österreich

Seit 2016 fertigen wir immer mehr Stifte aus wiederverwerteten Kunststoffen, sogenanntem Rezyklat. Dafür werden Kunststoffabfälle aus der industriellen Produktion aufbereitet und als neuer Rohstoff in der Produktion eingesetzt. In unserem Werk in Österreich liegt der Anteil von recycelten Kunststoffen bereits über 55 Prozent.

Produktsortiment „Naturals“ von Faber-Castell Australien

Das „Naturals“-Produktsortiment besteht aus nachhaltigen Buntstiften, Bleistiften und Radiergummis. Die holzgefassten Bleistifte werden aus FSC®-zertifiziertem Holz hergestellt, die Radiergummis sind PVC-frei und ohne Weichmacher, und für die Verpackung wird kein Kunststoff verwendet, sondern 100 Prozent recycelter Karton.  

Kooperation von Faber-Castell Brasilien mit Terracycle

In Brasilien arbeiten wir zusammen mit dem Recyclingunternehmen Terracycle daran, Kunststoffe aus Stiftabfällen wiederzuverwenden. Nicht nachfüllbare Schreibgeräte und Kunststoffzubehör wie Kugelschreiber, Marker, Radierer und Spitzer werden zentral gesammelt und in neue Rohstoffe umgewandelt.

Recycling-Kampagne in Peru

Eine Kampagne mit der größten Supermarktkette Perus, „Supermercados Peruanos“, um Bewusstsein der Öffentlichkeit für Abfallmanagement zu schärfen und das ordnungsgemäße Recycling von Materialien zu fördern.

des gesamten Energiebedarfs an unseren weltweiten Produktionsstandorten werden aus erneuerbaren Quellen gedeckt (Geschäftsjahr 2022/23).

 

CO2-Fußabdruck des Unternehmens

Unser Ziel ist es, den globalen CO2-Fußabdruck unseres Unternehmens zu reduzieren. Dazu überwachen wir unsere CO2-Emissionen an allen Produktions- und angegliederten Vertriebsstandorten und ergreifen gezielt Maßnahmen zur Verringerung. Wir arbeiten daher an unserer Energieeffizienz und streben Energieautarkie auf Basis erneuerbarer Energien an. 

des genutzten Stroms an unseren Produktionsstandorten in Brasilien, Peru, Österreich und Deutschland stammen aus erneuerbaren Quellen (Geschäftsjahr 2022/23).

 

Energieeffizienz und -autarkie

Durch die Umstellung auf energieeffizientere Produkte, Maschinen und Anlagen an den internationalen Produktionsstandorten wollen wir unseren Energieverbrauch deutlich senken. Wir erzeugen selbst erneuerbare Energie aus verschiedenen Quellen, darunter Wasserkraft, Sonnenenergie und thermische Energie aus Holzabfällen unserer Produktion. Bei zugekaufter Energie achten wir ebenfalls auf Nachhaltigkeit. Wo es möglich ist, unterliegen die Energiezukäufe dem international anerkannten I-REC-Standard, wodurch Transparenz und Rückverfolgbarkeit gewährleistet werden.

Unsere Energieprojekte

Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen hat bei uns Tradition. Daher bauen wir an unseren globalen Standorten die dafür notwendigen Technologien weiter aus:

Thermische Energie in Brasilien, Indonesien und Deutschland

An unseren Produktionsstandorten in Brasilien, Indonesien und Deutschland gewinnen wir thermische Energie aus den anfallenden Holzabfällen der Fertigung.

Sonnenenergie in Malaysia und Indien

Um den Anteil erneuerbarer Energieträger weiterzuerhöhen, wurden 2021 Solarprojekte an unseren südostasiatischen Standorten in Malaysia und Indien umgesetzt.

Wasserkraft in Deutschland 

Bereits seit 1956 betreiben wir an unserem Stammsitz in Stein eine Kaplan-Turbine, die durch Wasserkraft jährlich über 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Damit kann der Strombedarf am Standort zu ca. 20 Prozent gedeckt werden.

Schrittweise Umstellung auf nachhaltige Mobilität

Zudem stellen wir unsere Fahrzeugflotte Stück für Stück auf Fahrzeuge mit alternativen Antrieben – z. B. Biokraftstoffe oder Elektromobilität – um. Hierfür bauen wir parallel die Lademöglichkeiten z. B. an den Standorten in Deutschland und der Tschechischen Republik aus. 

Weltweiter LED-Ausbau 

An vielen unserer Standorte haben wir als schnelle und effiziente Maßnahme herkömmliche Leuchtmittel durch LEDs ersetzt.

Wasser- und Abwassermanagement

Wir engagieren uns für die nachhaltige Nutzung der lebenswichtigen Ressource Wasser. Daher wird bei Faber-Castell viel Wert auf ein durchdachtes Wassermanagement gelegt. Im Rahmen dessen haben wir verschiedene Projekte umgesetzt, um Wasser zu sparen und wiederzuverwenden.

Unsere Wasser- und Abwasserprojekte

Wassersparende Produktion in Deutschland

In Deutschland haben wir unsere Minenproduktion auf ein weniger wasserintensives Herstellungsverfahren umgestellt und können dadurch die Abwasserintensität um bis zu 28 Prozent senken. 

Abwasseraufbereitungsanlage in Brasilien

An unserem brasilianischen Produktionsstandort in São Carlos ist seit 2018 eine besonders effiziente Abwasseraufbereitungsanlage in Betrieb. Das gereinigte Wasser verwenden wir für die Pflege und Bewässerung unserer Außenanlagen und können so jährlich circa 10.000 Kubikmeter Wasser wiederverwenden.

Regenwassertanks in Indonesien und Malaysia

An unseren Standorten in Indonesien und Malaysia haben wir mehrere Regenwassertanks installiert, um Frischwasser einzusparen.