Das „Animalis“ Projekt ist der wohl sichtbarste Teil des Umweltschutzprogrammes. Das Projekt wurde 1992 etabliert und erstreckt sich mittlerweile über sieben Faber-Castell Plantagen. Es wurden insgesamt 19 Säugetier- und 148 Vogelarten beobachtet, von denen 12 als vom Aussterben bedrohte Arten gelten – eine sensationelle Entdeckung, die dem Projekt nationale Bedeutung verlieh. Nach 10 Jahren Projektarbeit lässt sich folgende Bilanz ziehen:
a) Die Faber-Castell Plantagen wurden neue Heimat für bedeutende Tierarten, so etwa der Pseudalopex vetulus (ein schakalähnlicher Wolf) und der Casmerodius Albus (Silberreiher)
b) In den Plantagen haben sich die Bestände von bedrohten Tierarten erhöht, z.B. die des Leopardus cf. Pardalis (Ozelot) und des Puma concolor (Silberlöwe)
c) Bestimmte Spezies scheinen sich in unseren Pinienplantagen besonders wohlzufühlen, etwa der Rhea americana (Pampa-Strauß) und der Cerdocyon thous (Waldfuchs).