Faber-Castell Wälder  - 'Arche Noah' für bedrohte Tier- und Pflanzenarten

 

Dank Umweltschutzprogrammen leben in unseren brasilianischen Plantagen heute Ozelot, Puma und Strauß

 

Faber-Castell’s Pinienforste im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais gelten als Pionierleistung in der weltweiten Bleistiftindustrie. 1999 wurden die Wälder mit dem international gültigen Qualitätszertifikat des Forest Stewardship Council  (FSC) für vorbildliche Waldbewirtschaftung ausgezeichnet. Die 10.000 Hektar umfassenden Plantagen sind aber auch aus anderen Gründen einzigartig, denn die Entwicklung und Umsetzung von Umweltschutzprogrammen gehört zum festen Bestandteil des Forstmanagements von Faber-Castell. Hierzu gehören ständige Boden- und Wasseranalysen zum Schutz vor Erosionen, eine gezielte und umfassende Umwelterziehung der Bevölkerung sowie der Schutz der heimischen Pflanzen- und Tierwelt durch die Projekte „Arboris“ und „Animalis“. Alle Umweltaktivitäten sind durch ein Gesamtprogramm fest miteinander verbunden, das durch zwei Umweltpreise in 2002  bereits öffentliche Anerkennung fand.

 
 

 

 
 

Das Arboris Projekt

 

Im Rahmen des „Arboris“ Projektes wurden bisher 40.000 heimische Bäume in den Reservatsbereichen der Plantagen gepflanzt. Das Arboris Projekt hat eine Reihe von Zielen:

a) die natürliche Flora innerhalb der Plantagen zu erhalten und auszudehnen

b) die Artenvielfalt der Nutzpflanzen zu erhöhen, um die lokale Fauna an den Standort zu binden

c) die Herstellung eines natürlichen Gleichgewichts von Insektenpopulationen zur natürlichen Kontrolle des Schädlingsbefalls

d) die Wasser- und Bodenqualität positiv zu beeinflussen, um Erosionen vorzubeugen

 
 

 

 
 

Das Animalis Projekt

 

Das „Animalis“ Projekt ist der wohl sichtbarste Teil des Umweltschutzprogrammes. Das Projekt wurde 1992 etabliert und erstreckt sich mittlerweile über sieben Faber-Castell Plantagen. Es wurden insgesamt 19 Säugetier- und 148 Vogelarten beobachtet, von denen 12 als vom Aussterben bedrohte Arten gelten – eine sensationelle Entdeckung, die dem Projekt nationale Bedeutung verlieh. Nach 10 Jahren Projektarbeit lässt sich folgende Bilanz ziehen:

a) Die Faber-Castell Plantagen wurden neue Heimat für bedeutende Tierarten, so etwa der Pseudalopex vetulus (ein schakalähnlicher Wolf) und der Casmerodius Albus (Silberreiher)

b) In den Plantagen haben sich die Bestände von bedrohten Tierarten erhöht, z.B. die des Leopardus cf. Pardalis (Ozelot) und des Puma concolor (Silberlöwe)

c) Bestimmte Spezies scheinen sich in unseren Pinienplantagen besonders wohlzufühlen, etwa der Rhea americana (Pampa-Strauß) und der Cerdocyon thous (Waldfuchs).

 
 
© 1761-2012 Faber-Castell | Aktualisiert: 11.08.2010
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